Umweltverständnis

Nehmen wir uns die Zeit und blicken auf unsere Welt, um über die zukünftige Entwicklung unseres Planeten nachzudenken. Dieser Gedankengang ist wichtig, denn alle Entscheidungen, die wir heute treffen, egal ob richtig oder falsch, haben immer auch Auswirkungen auf die unmittelbare Zukunft.

Heute zeichnet sich ab, dass die größte Bedrohung für das gesamte Leben, ein beschleunigter Wandel darstellt, der zu starken Veränderungen in der Umwelt führt. Leben, wie wir es heute kennen, erfährt einen wichtigen Entwicklungs- und Anpassungsprozess, um sich in seiner Art zu entwickeln. Werden diese natürlichen Vorgänge eingeschränkt, schmälert sich die Population und die Spezies verschwindet vom Angesicht der Erde. Ganz gleich ob die Veränderung durch aktiv oder passiv Strukturen hervorgerufen werden, am Ende dreht sich alles nur um den Erhalt des Lebens.

Unsere Gesellschaft ist auf dem Planeten die einzige Spezies, die in ihrer Wahrnehmung das Leben versteht und aktiv erhalten will. Umweltschutz ist eine Facette davon, man kann auch sagen ein Verhalten als Beitrag zum Erhalt des Lebens.

Doch um die Umwelt aktiv und zukunftsweisend zu schützen, muss ein Grundverständnis zu diesem Thema vorhanden sein. Aktuell verändert sich die Umwelt in einem rasanten Tempo. Wo gestern noch Wälder und die Unberührtheit der Natur dominierte, sind es heute schon Städte mit ihrem anthropogenen Einfluss, die das Bild der Umwelt prägen. Wenn sich die Denkweise nicht durch neue innovative Vorschläge verändert, wird es kein ökologisches Morgen, so wie es in der Natur vorgegeben ist, geben.

Wirft man heute einen genauen Blick auf unsere Gesellschaft, wird ein verändertes Verhalten gegenüber den früheren Generationen sichtbar. Die Zivilisation passt sich auf die veränderten Bedingungen an und kapselt sich gleichzeitig durch technologische Prozesse ab. Das führt zu einen Verständnisverlust gegenüber der Natur und der ursprünglichen Umwelt. Die Folge ist, dass unser historisch gewachsenes Wissen über die Umwelt durch den technologischen Fortschritt überblendet wird. Durch den Generationswechsel wird das alte Wissen vergessen, weil wir das Zusammenspiel mit der Natur nicht mehr richtig leben. So stirbt das Verständnis über die Zeit langsam aus und innovative Lösungen zum Umweltschutz bleiben uns verwehrt.

Wir erzeugen mit diesem Verhalten einen eigenständigen Lebensraum, dem die Natur nicht folgen kann. Die Prozesse unserer Gesellschaft verändern sich daraufhin sprunghaft und in immer kleineren Zeiträumen, sodass der Versuch einer Anpassung seitens der Natur, keinen nennenswerten Erfolg zeigt. Durch den gestiegenen Einfluss des gesellschaftlichen Handelns und der Unabhängigkeit von natürlichen Prozessen, entsteht heute eine Entfremdung zur Natur. Dies zeigt sich in der Umwelt, wo natürliche Räume verschwinden.

Heute müssen wir uns die Frage stellen, wie wir mit der Natur zusammenwachsen können, um der Umwelt gemeinsam zu neuer Größe zu verhelfen und somit unseren Lebensraum erhalten.

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